Problem prüfen lassen

Freelancer/Webdesigner nicht mehr erreichbar

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„Mein Webdesigner antwortet einfach nicht mehr.“ Diesen Satz höre ich öfter, als man denkt. Manchmal ist der Freelancer krank, manchmal hat er das Geschäft aufgegeben, manchmal ist er einfach überlastet und die kleinen Bestandskunden rutschen nach hinten durch. Was auch immer der Grund ist – für Sie zählt erstmal nur eins: Ihre Website hängt gerade in der Luft, und Sie wissen nicht so genau, wer eigentlich Zugriff hat und was passiert, wenn morgen etwas kaputtgeht.

Das ist unangenehm, aber lösbar. Die meisten WordPress-Websites lassen sich problemlos an einen neuen Betreuer übergeben – auch ohne den alten Ansprechpartner. Es kommt nur darauf an, in der richtigen Reihenfolge vorzugehen.

Ihr bisheriger Freelancer meldet sich nicht mehr?
Schicken Sie mir die URL. Ich schaue, was technisch vorhanden ist und was fehlt, und sage Ihnen ehrlich, wie viel Aufwand die Übernahme bedeutet.

URL schicken, Einschätzung bekommen

Zuerst: Ist das ein akuter Notfall oder „nur“ ein Betreuungsproblem?

Das ist der wichtigste erste Unterschied. Wenn Ihre Website gerade läuft, einfach nur niemand mehr erreichbar ist und nichts brennt – haben Sie Zeit, das in Ruhe zu klären. Wenn die Seite dagegen schon offline ist, einen Fehler zeigt oder der letzte Kontaktversuch war, weil etwas kaputt ist, sollten Sie nicht erst lange nach dem alten Ansprechpartner suchen, sondern direkt zur Notfallhilfe greifen. Die Betreuungsfrage lässt sich danach immer noch klären.

Was Sie herausfinden sollten, bevor Sie jemand Neuen holen

Bevor irgendjemand – auch ich – sinnvoll übernehmen kann, ist es hilfreich, ein paar Dinge zusammenzutragen. Sie müssen nicht alles selbst finden, aber je mehr davon vorhanden ist, desto schneller und günstiger geht die Übergabe:

  • Zugang zum WordPress-Backend (Benutzername und Passwort, oder zumindest die Login-URL).
  • Zugang zum Hosting – bei wem läuft die Seite, und wer hat den Vertrag darüber (Sie oder der alte Freelancer)?
  • Domain-Verwaltung – auf wessen Namen läuft die Domain, und wo wurde sie registriert?
  • Rechnungen oder E-Mails vom letzten Kontakt – die verraten oft, welches Hosting, welches Theme oder welche Plugins im Einsatz sind.

Wenn Sie gar nichts davon haben: kein Beinbruch. Auch ohne alte Zugangsdaten lässt sich meistens ein Weg finden – über den Hoster, über die Domain-Registrierung oder notfalls über einen Zugriff direkt am Server. Das dauert nur etwas länger als eine saubere Übergabe mit vollständigen Zugängen.

Warum „einfach jemand Neues suchen“ oft schiefgeht

Ich sehe häufig, dass Unternehmen in dieser Situation panisch die günstigste Agentur beauftragen, die sofort verfügbar ist – und dann Monate später wieder bei mir landen, weil in der Eile etwas übersehen wurde: ein WooCommerce-Shop, der während der Übernahme kurz offline war, ein E-Mail-Postfach, das an der Domain hängt und beim Anbieterwechsel plötzlich nicht mehr funktionierte, oder ein Theme, das speziell für die Seite angepasst wurde und niemand außer dem alten Freelancer wusste, wie es zusammenhängt.

Der ruhigere Weg: erst den Ist-Zustand klären (siehe oben), dann übernehmen. Das kostet vielleicht einen Tag mehr Vorlauf, spart aber später deutlich mehr Zeit und Nerven.

Lassen Sie sich nicht in Torschlusspanik zur nächstbesten Lösung drängen.
Ich schaue mir Ihre Website in Ruhe an und sage Ihnen, was wirklich fehlt und was schon reicht, um sicher weiterzumachen.

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Wie die Übernahme normalerweise abläuft

Bei mir sieht das in der Regel so aus:

  1. Kurzer Austausch: Was ist bekannt, was fehlt, was ist der aktuelle Zustand der Seite?
  2. Technische Bestandsaufnahme: WordPress-Version, Plugins, Theme, Hosting, Backups – so wie bei jeder WordPress-Hilfe auch, nur eben ohne Vorwissen vom Vorgänger.
  3. Zugänge klären oder neu einrichten: Wo nötig, wird ein neuer Admin-Zugang angelegt, damit Sie nicht mehr von einer einzelnen Person abhängig sind.
  4. Laufende Betreuung übernehmen: Ab da läuft die Website unter regelmäßiger Kontrolle weiter – im Rahmen einer Wartung, wenn Sie das möchten, oder auch nur punktuell nach Bedarf.

Sie müssen sich also nicht für „alles neu“ oder „gar nichts“ entscheiden. Die meisten Websites lassen sich einfach an einen neuen Betreuer übergeben, ohne dass Design oder Inhalte angefasst werden müssen.

Kurz und ehrlich beantwortet

Was, wenn ich gar keine Zugangsdaten mehr habe?

Dann schauen wir zuerst beim Hoster und bei der Domain-Registrierung nach, wer dort als Ansprechpartner hinterlegt ist. Meistens lässt sich darüber ein Zugang wiederherstellen, auch ohne den alten Freelancer zu erreichen.

Muss ich meine Website neu bauen lassen, wenn ich den Betreuer wechsle?

Nein. In den allermeisten Fällen übernehme ich die bestehende Seite so, wie sie ist, und kümmere mich von da an um Wartung, Fehler und Weiterentwicklung.

Was, wenn meine Seite gerade offline ist und ich niemanden erreiche?

Dann zuerst zur Notfallhilfe, nicht zur allgemeinen Betreuungsfrage. Erst die Seite wieder online bringen, dann die Zuständigkeit klären.

Wie schnell kann eine Übernahme gehen?

Wenn Zugangsdaten vorhanden sind, oft innerhalb weniger Tage. Ohne Zugänge dauert es je nach Hoster und Domain-Anbieter etwas länger, ist aber fast immer machbar.

Bin ich danach von Ihnen genauso abhängig wie vorher vom alten Freelancer?

Nein, genau das will ich vermeiden. Sie bekommen eigene Admin-Zugänge und wissen, wo Ihre Website läuft – unabhängig davon, ob wir langfristig zusammenarbeiten oder nicht.

Schicken Sie mir einfach die URL – oder auch nur, was Sie noch wissen.
Ich sage Ihnen, wie realistisch eine saubere Übernahme ist und was als Nächstes sinnvoll wäre.

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