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Was kostet WordPress Wartung

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„Was kostet das eigentlich?“ ist meistens die erste Frage, aber selten die, die mir am meisten hilft, Ihnen ein passendes Angebot zu machen. Trotzdem verdienen Sie eine ehrliche Hausnummer, bevor Sie sich durch zehn Angebote wühlen, die von 9 Euro bis 300 Euro im Monat alles Mögliche versprechen.

Kurz vorweg: Diese Preisspanne ist kein Zufall und auch kein Beweis dafür, dass jemand Sie über den Tisch ziehen will. Sie zeigt vor allem, dass „Wartung“ sehr unterschiedliche Dinge bedeuten kann – von „Ich klicke einmal im Monat auf Updates“ bis „Ich teste jedes Update erst in einer Kopie Ihrer Seite, bevor es live geht“.

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Die grobe Orientierung: drei Preisklassen

Auf dem deutschen Markt haben sich grob drei Preisklassen etabliert. Das ist keine feste Norm, aber eine brauchbare Landkarte:

  • Bis ca. 50 €/Monat: Basis-Wartung. Meist automatisierte Updates, ein Standard-Backup, gelegentlicher E-Mail-Support. Passt für kleine, unkritische Websites ohne Shop, bei denen ein kurzer Ausfall verschmerzbar wäre.
  • Ca. 100 – 300 €/Monat: Business-Wartung. Updates werden vor dem Einspielen geprüft statt blind automatisiert, Backups laufen häufiger, es gibt echten Support mit überschaubarer Reaktionszeit, oft inklusive kleinerer Anpassungen. Das ist der Bereich, in dem sich die meisten Unternehmenswebsites bewegen.
  • Über 300 €/Monat: Premium- oder Shop-Betreuung. Tägliche Backups mit schneller Wiederherstellung, priorisierter Support, oft mit festen Entwicklerstunden für laufende Anpassungen. Sinnvoll bei Websites, die geschäftskritisch sind oder viel Traffic haben.

Zum Vergleich, damit die Zahlen nicht abstrakt bleiben: Ein einzelner Stundensatz für WordPress-Arbeit liegt bei Freelancern meist zwischen 50 und 120 Euro. Wenn eine Website im Monat 2 Stunden Aufmerksamkeit braucht – realistisch für eine durchschnittliche Business-Seite – landen Sie bei Einzelabrechnung schnell in ähnlichen Regionen wie bei einem festen Wartungsvertrag, nur ohne die Planungssicherheit.

Warum sehr günstige Angebote nicht automatisch ein Schnäppchen sind

Ein Wartungsvertrag für 9 oder 15 Euro im Monat ist nicht per se unseriös – aber schauen Sie genau hin, was tatsächlich drinsteckt. Häufig bedeutet das: reine Update-Automatisierung ohne vorherige Prüfung, kein getestetes Backup, kein Support, wenn nach einem Update etwas kaputtgeht. Das kann funktionieren, solange nichts passiert. Das Problem zeigt sich erst im Ernstfall: Ein Update, das die Website lahmlegt, kostet als Einzelreparatur oft deutlich mehr als ein Jahr des günstigen Vertrags eingespart hat.

Eine einfache Faustregel, die sich in der Praxis meist bewahrheitet: Ein einziger ernsthafter Vorfall – ein Hack, ein kaputtes Update, ein verlorenes Backup – kostet häufig mehr als zwei Jahre eines soliden Wartungsvertrags. Wartung ist in dem Sinn weniger ein zusätzlicher Kostenpunkt als eine Versicherung gegen genau die Fälle, die richtig teuer werden.

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Ich schaue mir an, wie kritisch Ihre Website für Ihr Geschäft ist, und empfehle Ihnen ehrlich, was Sie wirklich brauchen.

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Was den Preis konkret beeinflusst

  • Anzahl und Art der Plugins: Mehr Plugins bedeuten mehr Testaufwand pro Update, besonders bei individuellen Anpassungen oder Page Buildern.
  • Ob ein Shop läuft: Zahlungsabwicklung, Bestellungen und Kundendaten erhöhen die Anforderungen an Sorgfalt und damit den Aufwand spürbar.
  • Wie kritisch ein Ausfall wäre: Eine Website, die Anfragen oder Umsatz generiert, braucht schnellere Reaktionszeiten als eine reine Visitenkarten-Seite.
  • Wie gepflegt die Seite aktuell ist: Eine Website mit großem Update-Rückstau braucht anfangs mehr Aufwand als eine, die schon länger betreut wird. Wenn das bei Ihnen zutrifft, lohnt sich vorher ein Blick auf den Beitrag zu lange ungepflegten WordPress-Seiten.

Was bei mir dazugehört

Bei mir starten Wartungsverträge bei 29 € im Monat. Enthalten sind Updates, die vorher geprüft und nicht blind automatisiert eingespielt werden, regelmäßige Backups, die auch tatsächlich wiederherstellbar sind, sowie ein direkter, persönlicher Ansprechpartner statt eines Ticketsystems. Was genau am besten zu Ihrer Website passt, kläre ich lieber im persönlichen Gespräch als über eine pauschale Preistabelle – jede Website hat andere Anforderungen. Details zum Leistungsumfang finden Sie bei der Wartung.

Kurz und ehrlich beantwortet

Lohnt sich WordPress-Wartung für eine kleine Website überhaupt?

Wenn die Website geschäftlich genutzt wird oder Anfragen erzeugt: ja. Rechnen Sie einfach durch, was ein Tag Ausfall oder eine gehackte Seite Sie kosten würde – meistens deutlich mehr als ein Jahr Wartung.

Kann ich die Wartung nicht einfach selbst machen?

Technisch ja, mit etwas Einarbeitung. Rechnen Sie aber realistisch mit 2-4 Stunden im Monat plus Ihrer eigenen Zeit als Opportunitätskosten – oft ist das teurer, als es sich anfühlt.

Warum sind manche Angebote so viel günstiger?

Meistens, weil weniger enthalten ist – keine Prüfung vor dem Update, kein getestetes Backup, kein echter Support im Problemfall. Das kann für eine unkritische Website reichen, sollte aber bewusst so gewählt sein, nicht aus Versehen.

Was passiert, wenn ich den Vertrag kündige?

Bei einem seriösen Anbieter bekommen Sie alle Zugangsdaten und Backups vollständig ausgehändigt. Sie sollten nie in einer Abhängigkeit landen, aus der Sie nicht mehr herauskommen.

Sind Premium-Plugin-Lizenzen in der Wartung enthalten?

Meistens nicht automatisch – das lohnt sich zu klären, bevor Sie unterschreiben. Lizenzkosten für Plugins wie Elementor Pro oder WPML kommen in der Regel separat dazu.

Schicken Sie mir einfach die URL Ihrer Website.
Ich sage Ihnen ehrlich, was ein passender Wartungsumfang für Sie kosten würde – ohne Verkaufsdruck.

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